Über uns

Ziele der Stiftung

Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke wurde 2004 in Fürth gegründet. Sie ist eine gemeinnützige, nichtselbständige Stiftung mit Sitz in Fürth und Berlin und wird von der Deutschen Stiftungstreuhand AG, Fürth, verwaltet.

Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung von chronisch kranken Menschen zu verbessern. Dieses Ziel wird vor allem durch die Entwicklung, Förderung und wissenschaftliche Evaluierung von innovativen Versorgungsformen sowie unterstützenden Patientenschulungs- und Betreuungskonzepten verwirklicht.

Fundament unserer Stiftungsarbeit ist dabei die Überzeugung, dass die Zusammenarbeit aller an der Versorgung beteiligter Akteure – von den Ärzten über die Pflegekräfte und Therapeuten bis hin zu den Kostenträgern und Vertretern der Gesundheitspolitik – eine wesentliche Basis für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit chronischen Erkrankungen darstellt. Eine wichtige Rolle kommt auch dem Patienten selbst zu: ein offener und selbstbestimmter Umgang mit der Erkrankung stellt einen bedeutenden Erfolgsfaktor für die Krankheitsbewältigung und damit für den Therapieerfolg dar.

Durch unsere Arbeit möchten wir den Patienten stärken, die Öffentlichkeit besser aufklären und entsprechende Rahmenbedingungen für eine bessere Versorgung für Menschen mit chronischen Erkrankungen schaffen.

Aufgaben

Die zentralen Aufgaben der Stiftung sind:

  • die Konzeption, Durchführung und Evaluation von neuen patientenorientierten, evidenzbasierten und integrierten Versorgungskonzepten
  • die Vernetzung aller beteiligten Leitungserbringer in sektorenübergreifenden, zukunftsfähigen Behandlungskonzepten
  • die Erforschung und Nutzung von innovativen, gesundheitsunterstützenden Technologien
  • die Initiierung und Förderung der Vernetzung von Kostenträgern, politischen Entscheidern, Patienten und anderen Akteuren im Gesundheitswesen, um gemeinsam Lösungen für eine Verbesserung der Versorgungs- und Kostenstrukturen zu erarbeiten

Unterstützen Sie die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke durch eine freiwillige Spende.

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Jede Spende zählt.

IBAN: DE52 7632 0072 0018 0759
BIC: HYVEDEMM417
Verwendung: Spende für Stiftungsarbeit

Stiftungszweck

Zweck der Stiftung ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens sowie der Wissenschaft und Forschung.

Dieser Zweck wird vor allem durch die wissenschaftliche Entwicklung, die Umsetzung und die Evaluierung von integrierten Behandlungs- und Versorgungsformen verwirklicht. Relevante, mit der Erkrankung und an dem Versorgungsprozess vertraute bzw. beteiligte, Leistungserbringer und Wissenschaftler, Kostenträger und politische Entscheider werden eingebunden, um die Anforderungen der unterschiedlichen Akteure zu berücksichtigen und den Weg in die Versorgungsrealität frühzeitig zu eben. Die Versorgungskonzepte basieren auf den aktuellsten wissenschaftlichen Behandlungsstandards (z. B. durch die Berücksichtigung von Leitlinien). Zudem werden innovative Technologien - wie telemedizinische Lösungen - genutzt. Neben der Evaluation des Nutzens für die Patienten und Leistungserbringer nimmt auch die Berücksichtigung und Eruierung gesundheitsökonomischer Aspekte einen hohen Stellenwert in der Arbeit der Stiftung ein. Es ist unser Anliegen, dass die Versorgungsangebote und –abläufe für chronisch kranke Menschen verbessert werden.

Die Tätigkeiten der Stiftung zur Entwicklung und Umsetzung innovativer Versorgungskonzepte werden durch die Durchführung und Organisation von ausgewählten, indikationsbezogenen Studien und Forschungsarbeiten gemeinsam mit Ärzten, Krankenhäusern und anderen wissenschaftliche Einrichtungen ergänzt.

Darüber hinaus übernimmt die Stiftung Managementfunktionen bei der Realisierung von integrierten Versorgungsverträgen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und ärztlichen Leistungserbringern. Als eine nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtete Organisation, eignet sich die Stiftung in besonderer Weise für die Übernahme derartiger Funktionen.

Stiftungsgremien

Die deutsche Stiftung für chronisch Kranke hat drei satzungsgemäße Organe: den Vorstand, das Kuratorium sowie den wissenschaftlichen Beirat. Die jeweiligen Kompetenzen sind in der Satzung der Stiftung definiert.

Zur Erreichung des Stiftungszweckes ist es nach Ansicht der Beteiligten sinnvoll, ein effizientes Netzwerk zu schaffen. Mit Hilfe dieses Netzwerkes sollen die auftretenden Problemfelder sowohl im medizinischen, als auch im betriebswirtschaftlichen, gesundheitsökonomischen und medizinrechtlichen Bereich strukturiert und einer Lösung zugeführt werden. Mittel der Wahl ist neben der Einbindung kompetenter Dienstleister vor allem die konsequente Besetzung der Stiftungsgremien mit Personen, die im Bereich des Stiftungszweckes über hervorragende fachliche Kompetenzen verfügen und diese engagiert zur Erreichung des Stiftungszwecks einsetzen.