Weitere Vorhaben der Stiftung
DOQUVIDE - Dokumentation der Qualität bei Erhebung von Vitalparametern durch implantierte Devices
Die Studie "DOQUVIDE" widmet sich dem Themenfeld der Erfassung und Auswertung von telemedizinisch gewonnenen Vitalparametern bei Patienten mit den Diagnosen Bradykardie, Tachyarrhythmie und Herzinsuffizienz, die mit telemedizinfähigen implantierten Schrittmacher-/ICD/CRT-D-Devices versorgt sind und bei denen die indikationsgerechten Vitalparameter erfasst werden. "DOQUVIDE" dient der Ermittlung und Quantifizierung der Versorgungsqualität und des Nutzens telemedizinischer Verfahren. Im Rahmen der Studie werden die telemedizinisch gewonnenen Daten von zunächst ca. 1.000 Patienten in ca. 30 Studienzentren erhoben. Die pseudonymisierten Daten werden an die Stiftung übermittelt, die die Daten aller Patienten erfasst und nach bestimmten, durch den Expertenbeirat definierten Qualitätskriterien sortiert und auswertet. Die Mitglieder des Expertenbeirats der Studie stellen wir Ihnen HIER vor.
AG Sucht- und Substitutionsmedizin - Die SubsCare-Studie
Unter Leitung der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke fand am 30.11.2009 die konstituierende Sitzung der AG „Sucht- und Substitutionsmedizin“ statt. Die Gruppe wird sich dem Thema der Substitutionstherapie widmen und Daten zur Versorgungsqualität von Substitutionspatienten bewerten.
Weitere Informationen zur SubsCare Studie finden Sie HIER.
Expertenworkshop ICD / CRT Therapie
Hier finden Sie in Kürze weiterführende Informationen zu dem von der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke geleiteten Expertenworkshop zur Thematik leitliniengerechte ICD / CRT Therapie.
BMBF-Verbundprojekt "EiVE - Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte am Beispiel seltener Erkrankungen"
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke beteiligt sich an dem BMBF-Verbundprojekt „EiVE – Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte am Beispiel seltener Erkrankungen“, welches zum 1.5.2009 im Rahmen der vom BMBF geförderten vordringlichen Maßnahme „Gestalten komplexer Wertschöpfungsketten bei personenbezogenen Dienstleistungen am Beispiel seltener Erkrankungen“ gestartet ist.
Gemeinsam mit der TU Berlin als Konsortialführer, dem Helmholtz-Zentrum München, dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie dem Institut für Arbeit und Technik der Fachhochschule Gelsenkirchen werden spezifische Problemstellungen der ganzheitlichen Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen adressiert. Im Mittelpunkt stehen die Verbreitung des Wissens über innovative Versorgungsansätze und die Gestaltung von interdisziplinären Gesundheitsnetzwerken und deren erfolgreiche Verankerung im Gesundheitssystem.
Die Stiftung untersucht in ihrem Teilprojekt den Einfluss der Strukturen und Rollen in interdisziplinären Versorgungsteams auf die Teamleistung sowie auf die Outcomes von Patienten mit seltenen Erkrankungen; durch ein verbessertes Verständnis von möglichen Rollenkonflikten in diesem durch Unsicherheiten geprägten Umfeld soll so ein Beitrag zu einer optimierten Versorgung der Patienten geleistet werden.
Informationen und aktuelle Meldungen zu dem Projekt finden Sie auf der Seite des EiVE-Projekts unter www.eive.de.
BMBF-Verbundprojekt SmartSenior
Im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes Smart Senior, welches von einer Vielzahl von namhaften Firmen und Forschungseinrichtungen vorangetrieben wird, werden Intelligente Dienste und Dienstleistungen für Senioren entwickelt, um deren Mobilität, Selbständigkeit und Gesundheit im Alter zu bewahren.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke wirkt hierbei mit an der Entwicklung von Geschäftsmodellen über telemedizinische Serviceplattformen; sie unterstützt die Arbeiten im Projekt in ihrer Rolle als Mediator und stellt durch ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Telemedizin sicher, dass die erarbeiteten Ergebnisse den tatsächlichen Erfordernissen von Patienten und Anwendern in der Versorgungsrealität entsprechen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SmartSenior-Homepage.
BMBF-Verbundprojekt „SITE - Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin“
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke ist Konsortialführer in dem am 1.3.2008 angelaufenen BMBF-Verbundprojekt „SITE - Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin“. Zielsetzung des auf drei Jahre ausgelegten und gemeinsam mit der TU Berlin, der Charité Berlin und der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) im VDE durchgeführten Forschungsvorhabens ist die Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin und damit Gestaltung nachhaltig positiver Bedingungen für die Unterstützung von Innovationsprozessen im Gesundheitswesen.
Die Stiftung wirkt hierbei besonders bei den Standardisierungsbemühungen mit, im Rahmen derer bereits Zertifizierungsprozesse erarbeitet worden sind, sowie bei der Entwicklung eines Qualifizierungskonzeptes für den telemedizinischen Assistenten und Arzt.
Nähere Informationen finden Sie unter www.site-telemed.de.
|