Zum Jahreswechsel möchte die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke allen Zustiftern, Spendern, Freunden und Kooperationspartnern herzlich für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr danken.
Zugleich wünschen wir Ihnen allen einen guten Rutsch in ein gesundes, zufriedenes Jahr 2012 und freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen das Begonnene weiter zu führen, das Gute noch zu verbessern und natürlich auch das ein oder andere gänzlich neue Vorhaben anzugehen.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke gratuliert ihrem Leiter der Gesundheitsökonomie, Herrn Jörg Pelleter, zum Erhalt des diesjährigen DGIV Innovationspreises.
Verliehen wurde Herr Pelleter die Auszeichnung auf dem 8. DGIV-Bundeskongress von der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung für seine Doktorarbeit zum Thema "Organisatorische und institutionelle Herausforderungen bei der Implementierung von Integrierten Versorgungskonzepten am Beispiel der Telemedizin", in welche auch Erfahrungen aus den seit vielen Jahren von der Stiftung durchgeführten Konzepten Telemedizin fürs Herz und Telemedizin Asthma eingeflossen sind.
Wie in jedem Jahr stehen auch in diesem Herbst wieder eine ganze Reihe von Kongressen und Tagungen auf dem Programm. Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke wird wie schon in den vergangenen Jahren auf verschiedenen dieser Veranstaltungen vertreten sein, um einen Überblick über ihre aktuellen Vorhaben und Projekte zu geben.
Den Anfang macht hierbei das 12. Kardiologisches Symposium Düsseldorf vom 09. bis 10. September 2011. Im Rahmen des Symposiums wird der Stiftungsvorstand Herr Dr. Thomas Helms am Samstag Nachmittag zum Thema "Versorgungsforschung - Wertigkeit der telemedizinischen Überwachung von Herzinsuffizienz-Patienten" referieren.
Eine vollständige Übersicht des Symposium-Programms finden Sie HIER
Am 05. Oktober wird sich die Stiftung an einer Fachtung des Forums MedTechPharma zur Thematik "Telemedizin - Rahmenbedingungen und Konzepte" beteiligen. Basierend auf den langjährigen Erfahrungen aus den telemedizinischen Programmen der Stiftung und der Techniker Krankenkasse aber auch auf den Erkenntnissen des S.I.T.E. Vorhabens wird der Leiter der Gesundheitsökonomie, Herr Pelleter, einen Vortrag zur Thematik "Schaffung innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen für Telemedizin" halten. Ein vollständiges Programm zur Veranstaltung finden Sie HIER.
Direkt im Anschluss hieran wird die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke im Zuge der diesjährigen 35. Herbsttagung der DGK und der 22. Jahrestagung der Arbeitsgruppe Rhythmologie vom 06. bis 08. Oktober 2011 in Düsseldorf an zwei Sessions beteiligt sein. So wird am 06. Oktober von 14 Uhr 30 bis 16 Uhr eine von der Stiftung organisierte Session zur Thematik "Multimodaler Ansatz zur Herzinsuffizienztherapie" stattfinden bevor am Freitag den 07. Oktober die Ärztliche Leiterin der Stiftung, Frau Dr. Kröttinger, im Rahmen der Sitzung des Tagespräsidenten einen Vortrag zur Telemedizin in der europäischen Versorgungslandschaft halten wird.
Zuletzt wird sich die Stiftung in diesem Jahr im Rahmen des MEDICA MEDIA FORUMS 2011 am 16. November 2011 an einer Podiumsrunde zum Thema "Erfolgsparameter für telemedizinische Projekte" beteiligen. Details und ein Hinweis auf das finalisierte Programm dieser Veranstaltung werden in den kommenden Wochen ergänzt.
12.08.2011 Verlängerung des BMBF-Verbundprojektes S.I.T.E.
Das S.I.T.E.-Projekt wird im Rahmen einer Aufstockung für ein weiteres Jahr vom BMBF gefördert. Im Fokus dieser Projektaufstockung soll eine pilothafte Umsetzung des von den Konsortialpartnern bereits entwickelten modularen Curriculums stehen. Mit der Akademie der Gesundheit sowie der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft konnten zwei namhafte Partner aus der Praxis für eine Zusammenarbeit im Projekt gewonnen werden. Gemeinsam mit diesen beiden Bildungseinrichtungen soll nun aufbauend auf den S.I.T.E.-Projektergebnissen ein konkretes Weiterbildungsangebot in der Telemedizin entwickelt und umgesetzt werden. Wir freuen uns über die Projektverlängerung und hoffen, dass das S.I.T.E.-Konsortium gemeinsam mit den beiden Praxispartnern durch die Entwicklung und Implementierung eines einrichtungsübergreifend einheitlichen Weiterbildungsangebotes dazu beitragen kann, die Bekanntheit und Akzeptanz der Telemedizin in der Öffentlichkeit zu fördern.
Die von der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke geförderte Promotion zum Thema "Arzneimittel bei chronischer Herzinsuffizienz in der Hausarztpraxis" am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie in Hamburg kann bereits nach knapp einem halben Jahr Laufzeit deutliche Fortschritte vermelden. Bislang wurden von Herrn Dr. Hirt und Herrn Muttardi die studienrelevanten Daten in mehr als der Hälfte der kooperierenden Arztpraxen ausgewertet. Diese werden in der zweiten Jahreshälfte als Grundlage für weitere Analysen der medikamentösen Therapie bei CHF sowie für strukturierte Interviews mit Patienten und betreuenden Ärzten Verwendung finden. Mit ersten Zwischenergebnissen wird für das Ende des Jahres gerechnet.
04.07.2011 Abschlusstagung des Förderschwerpunktes "Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements"
Im Rahmen des Förderschwerpunktes "Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements" untersuchen seit 2008 insgesamt 43 Verbundprojekte - darunter auch "S.I.T.E" - gemeinsam die weichen Faktoren in Innovationsprozessen und Wege zur Stärkung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen und ihren Beschäftigten. Zum Abschluss dieses Förderschwerpunkts fand nun am 30.6.2011 in den Westfalenhallen in Dortmund die dritte gemeinsame Tagung statt, zu der das Projekt MANTRA eingeladen hatte, welches von der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund und dem Fraunhofer IPK Berlin durchgeführt wird und die Abstimmung zwischen den Projektverbünden koordiniert. Im Rahmen der Tagung wurden vor allem die erarbeiteten Methoden und Werkzeuge für das Innovationsmanagement und modellhafte Lösungen vorgestellt, exemplarisch demonstriert und mit zahlreichen Vertretern aus Wissenschaft, Gewerkschaften und Unternehmen kritisch diskutiert.
Weitere Informationen zur Abschlusstagung finden Sie HIER.
07.06.2011 Neue Veröffentlichung zu seltenen Erkrankungen erschienen
Der Artikel "Shared communication processes within health care teams for rare diseases and their influence on health care professionals' innovative behavior and patient satisfaction" ist nun bei "Implementation Science" veröffentlicht worden. In diesem Studienprotokoll wird das Design der wissenschaftlichen Untersuchung vorgestellt, welche die TU Berlin und die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke gemeinsam im Rahmen des "EiVE"-Projektes durchführen. Im Fokus steht dabei die Frage, inwieweit interdisziplinäre Kommunikationsprozesse und -strukturen das innovative Verhalten der medizinischen Leistungserbringer und letztendlich auch die Patientenzufriedenheit beeinflussen.
08.04.2011 S.I.T.E. auf dem 3. Zukunftsforum Innovationsfähigkeit
Im Rahmen des Förderprogramms "Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fand vom 31. März bis zum 1. April 2011 im Berliner Congress Center (bcc) das 3. Zukunftsforum Innovationsfähigkeit statt. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten auf dieser Tagung die Treiber und Hemmnisse für Innovationen in der modernen Arbeitswelt. Darüber hinaus bot sie Gelegenheit zur Kontaktpflege und zur Diskussion aktueller Erkenntnisse aus den Feldern Personal-, Organisations- und Kompetenzentwicklung. Während der gesamten Veranstaltung fand ein interaktiver Marktplatz statt. Das S.I.T.E-Team war mit einem Stand vertreten und hat dort die Projektergebnisse präsentiert.
Weitere Informationen zum Zukunftsforum Innovationsfähigkeit gibt es HIER.
01.04.2011 Innovationsplattform zu seltenen Erkrankungen gestartet
Ende März ist im Rahmen von EiVE die Initiative "Gemeinsam für die Seltenen" gestartet, die vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik I an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg organisiert wird. Im Kern dieser Initiative steht eine Innovationsplattform, auf der sich verschiedenste Menschen austauschen und vernetzen können und damit einen Beitrag zur Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen für den Bereich seltener Erkrankungen leisten können. Obwohl in Deutschland mehr als vier Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung leiden, ist das Wissen zu solchen Erkrankungen rar und es gibt nur wenige Experten. Meist eignen sich Betroffene selbst umfangreiches Erfahrungs- und Fachwissen an und suchen nach Lösungen für die speziellen Probleme, mit denen sie sich im Alltag konfrontiert sehen. "Gemeinsam für die Seltenen" möchte Patienten, Angehörige, Ärzte, Pflegekräfte, aber auch nicht von seltenen Erkrankungen betroffene Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen in einer starken Community zusammenbringen und den Austausch von Bedürfnis- und Lösungswissen fördern. Gemeinsam entwickeln und diskutieren die Mitglieder dann Konzepte für Produkte und Dienstleistungen, die nicht nur Einzelnen helfen, sondern Vielen.
Die Initiative "Gemeinsam für die Seltenen" ist HIER zu erreichen.
Der Vorstand der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke, Herr Dr. Thomas Helms, wurde in das Advisory Board des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg berufen. Zusammen mit weiteren Vertretern aus Medizin und Wissenschaft wird im Rahmen dieser neuen Betätigung die auch bereits im Rahmen der Stiftungsaktivitäten im Fokus stehende Suche nach Lösungen für aktuelle Herausforderungen des Gesundheitssystems und der Gesundheitsversorgung mit vereinten Kräften gemeinsam vorangetrieben.
Nähere Informationen zum HCHE finden Sie HIER auf den Seiten der Universität Hamburg.
Vom 1. bis 5. März 2011 hat sich die SmartSenior-Allianz, in der die Stiftung gemeinsam mit zahlreichen weiteren namhaften Partnern aus Industrie und Forschung vertreten ist, einem breiten Publikum auf der weltweit wichtigsten Technologie-Plattform, der CeBIT in Hannover präsentiert. Zur Hälfte der Projektlaufzeit hat das SmartSenior-Konsortium zukünftige Anwendungen und Dienstleistungen auf drei Stationen im Rahmen des CeBIT Lab auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorgestellt. Frau Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat bei der Eröffnung des Konferenzforums "lab talks" SmartSenior als beispielhaftes BMBF-Projekt hervorgehoben.
Ein Video zum Messeauftritt von SmartSenior finden Sie HIER.
In dem soeben erschienenen Werk "Modern Pacemakers - Present and Future" findet sich ein unter Mitarbeit von Herrn Dr. Thomas Helms erarbeiteter Artikel zum Thema "Remote Monitoring in Patients with Pacemakers and Implantable Cardioverter-Defibrillators: New Perspectives for Complex Therapeutic Management", auf welchen wir Interessierte an dieser Stelle hinweisen möchten.
Sie finden den Artikel in voller Länge unter folgendem LINK.
Im Rahmen der diesjährigen Telehealth, die vom 1.- 5.03.2011 in Hannover stattfand, hat Herr Jörg Pelleter gemeinsam mit weiteren Experten - unter der Leitung von Herrn Prof. Harald Korb sowie Herrn Hans-Peter Bröckerhoff - an einer Podiumsdiskussion teilgenommen und dabei die Bedeutung von klinischen Studien für den Erfolg telemedizinischer Projekte, aber auch die damit einhergehenden Herausforderungen diskutiert. Darüber hinaus hat Herr Pelleter im Rahmen eines Vortrags das Programm "Telemedizin fürs Herz" vorgestellt, welches die Stiftung erfolgreich mit der TK durchführt.
Weitere Informationen zur Telehealth finden sie HIER.
07.03.2011 Tag der Seltenen Erkrankungen 2011 - mehr Aufmerksamkeit für die Waisen der Medizin
Anlässlich des Tages der seltenen Erkrankungen am 28. Februar fanden im ganzen Bundesgebiet wieder zahlreiche Veranstaltungen statt, um Menschen für die Thematik zu sensibilisieren und die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen auf die Probleme der Betroffenen. Zudem hat die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit seltenen Erkrankungen in enger Zusammenarbeit mit der ACHSE einen Preis verliehen für ein Forschungsprojekt, das sich einer seltenen Erkrankung widmet. Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke, die im BMBF-Projekt EiVE mit der ACHSE kooperiert, hat an der Preisverleihung teilgenommen. Bei den diesjährigen Preisträgern handelt es sich um ein interdisziplinäres Team um Prof. Christopher Baum von der Medizinischen Hochschule Hannover.
Wir gratulieren den Preisträgern und wünschen eine erfolgreiche Weiterführung der Forschungsaktivitäten!
21.02.2011 DScK unterstützt die Versorgungsforschung
Im Rahmen ihres Engagements für die Analyse und Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitswesens fördert die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke eine Promotion am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie in Hamburg. Unter dem Titel "Arzneimittel bei chronischer Herzinsuffizienz in der Hausarztpraxis" wird der Doktorand Herr Aljosha Muttardi sich schwerpunktmäßig mit der seit Jahren bekannten Problematik einer nach wie vor großen Diskrepanz zwischen leitlinienkonformer medikamentöser Therapie der Herzinsuffizienz und der tatsächlich praktizierten medikamentösen Praxis beschäftigen. Vorgesehen ist hierfür eine umfassende Untersuchung in Hamburger Hausarztpraxen, um die Ursachen und Begleitparameter in einer möglichst realitätsnahen Umgebung zu erheben und hieraus geeignete Verbesserungsansätze zu entwickeln.
Wir wünschen Herrn Muttardi für seine Forschungsarbeit viel Erfolg und freuen uns darauf, die Ergebnisse nach Abschluss der Untersuchung an dieser Stelle detailliert vorzustellen.
18.02.2011 Zweite Ausgabe des EiVE-Newsletters erschienen
Die Arbeiten im BMBF-Projekt EiVE schreiten mit hoher Dynamik fort. Über den derzeitigen Stand und die zwischenzeitlich erzielten Ergebnisse der Projektpartner möchten wir Sie in der zweiten Ausgabe des Newsletters informieren, den Sie HIER abrufen können.
Anders als in früheren Jahren wird die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke in diesem Jahr nicht mit einem Stand auf der im Rahmen der CeBit veranstalteten TeleHealth 2011 vertreten sein. Um den traditionell guten Austausch mit Experten und Kooperationspartnern dennoch aufrecht zu erhalten, wird die Stiftung am 04.03.2011 mit mehreren Mitarbeitern auf der Messe vertreten sein und sich u.a. in Form verschiedener Podiumsdiskussionen und Kurzvorträgen an der Analyse aktueller Ergebnisse und Entwicklungen beteiligen.
Das Konferenzprogramm für alle Tage der TeleHealth finden Sie HIER
07.02.2011 Verstärkung für den wissenschaftlichen Beirat
Durch Beschluss des Stiftungskuratoriums wurden mit Wirkung zum 01.02.2011 Herr Prof. Dr. Carsten Schultz und Herr Prof. Dr. Karl Wegscheider in den medizinisch-wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke berufen.
Wir freuen uns sehr, dass diese beiden ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet des Innovationsmanagement bzw. der medizinischen Biometrie die Arbeit der Stiftung an der Entwicklung, Umsetzung und Evaluation innovativer Versorgungskonzepte unterstützen werden. Einen detaillierten Überblick über die Tätigkeitsfelder unserer beiden neuen medizinisch-wissenschaftlichen Beiräte erhalten Sie im Stiftungsprofil, welches Sie direkt über diesen LINK erreichen.
Auf Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit wird die Deutsche Stiftung am 14.02.2011 auf der Veranstaltung "Telemedizin-Strategie Bayern" die beiden für die Techniker Krankenkasse durchgeführten Vorhaben "Telemedizin fürs Herz" und "Telemedizin Asthma" präsentieren.
Neben einem Blick auf zwei bereits seit Jahren in der Versorgungsrealität bewährte telemedizinische Konzepte wird im Rahmen des Vortrags darüber hinaus ein Überblick über die wichtigsten Gründe gegeben, warum Telemedizin trotz vielfältiger Einsatzmöglichkeiten und großer Chancen zur Unterstützung der medizinischen Versorgung zumeist noch immer ein Nischendasein fristet.
Die Veranstaltung findet ab 10 Uhr im Siemens Forum München statt. Programm und Anfahrtsplan finden Sie HIER.
Zum 4. Mal jährt sich am 28.02.2011 der Rare Disease Day, der Tag der Seltenen Erkrankungen. Unterstützt von ACHSE, dem Kooperationspartner im EiVE-Projekt, werden bereits am 26.02.2011 Aktionen in vielen deutschen Städten stattfinden. In Berlin wird am 28.2.2011 der Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen verliehen. Die Stiftung wird gemeinsam mit dem Konsortialführer, der TU Berlin, an der Veranstaltung teilnehmen.
Um die seltenen Krankheiten auf der Agenda gesundheitspolitischer Themen stärker in den Fokus zu rücken, bedarf es zunächst einer größeren öffentlichen Wahrnehmung. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, dass das EiVE-Team die Herausforderungen, mit denen sich diese Patientengruppen konfrontiert sehen, in einem Radiobeitrag thematisieren konnte. Im Magazin "Mehr als Ja und Amen" auf Radio Paradiso lief am 28. November 2010 eine Sendung über seltene Krankheiten, in der unter anderem auch über das EiVE-Projekt berichtet wird. Die Aufnahme können Sie sich HIER unterteilt in sechs Ausschnitte anhören.
Das von der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke in Zusammenarbeit mit der TU Berlin, der Berliner Charité sowie dem VDE durchgeführte Vorhaben S.I.T.E. kann sich angesichts der vielschichtigen Entwicklungen im deutschen Gesundheitswesen eines stark wachsenden Interesses erfreuen.
Eine Einschätzung des Parlamentarischen Staatssekretärs Herrn Dr. Helge Braun zum Themenfeld Telemedizin in Deutschland sowie der Bedeutung eines Vorhabens wie S.I.T.E. finden Sie HIER.
08.12.2010 "Telemonitoring - Ready for Take-Off?" - Rege Diskussionen beim 4. Experten-Workshop am 25.11.2010
Am 25. November 2010 wurde im Rahmen des S.I.T.E.-Projektes bereits der vierte Experten-Workshop veranstaltet. Insgesamt über 30 Experten der Telemedizin, darunter Vertreter der Kostenträger und der Leistungserbringer, Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie Anbieter telemedizinischer Leistungen, diskutierten unter dem Leitthema "Telemonitoring - Ready for Take-Off?" neue denkbare Möglichkeiten der Innovationsfinanzierung.
Wichtige Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen des Telemonitoring konnte Herr Preißler von der renommierten Medizinrechtskanzlei PROH in seinem Impulsreferat liefern; Herr Götz von Oberender & Partner wiederum gewährte den Teilnehmern in seinem Vortrag einen interessanten Überblick über die Möglichkeiten der Innovationsfinanzierung in der Telemedizin.
Wir freuen uns über den regen Wissensaustausch und die intensiven Diskussionen in dem Workshop sowie die daraus gewonnenen Erkenntnisse, die dazu beitragen können, Telemedizin auf ihrem Weg in die Regelversorgung voranzubringen.
Telemedizin ist, allem technischen Fortschritt und den längst erkannten Versorgungsproblemen der Zukunft zum Trotz, bis heute noch nicht völlig in der Versorgungsrealität angekommen. Die Überführung von konkreten telemedizinischen Dienstleistungen in die Regelversorgung ist offensichtlich mit zahlreichen Herausforderungen verbunden.
Daher hat das Konsortium des BMBF-Verbundprojekts "S.I.T.E. - Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin" im Rahmen von bisher drei projektbegleitend durchgeführten Experten-Workshops die bestehenden Barrieren ermittelt und darauf aufbauend entsprechende richtungsweisende Lösungsstrategien abgeleitet. Dabei ist deutlich geworden, dass für eine erfolgreiche Umsetzung von telemedizinischen Konzepten neben tragbaren Geschäftsmodellen auch eigens auf Telemedizin ausgerichtete Formen der Innovationsfinanzierung notwendig sind.
Vor diesem Hintergrund wird am 25.11.2010 in Berlin der 4. Experten-Workshop zum Thema "Telemonitoring - Ready for Take-Off?" stattfinden.
Aufbauend auf den Erkenntnissen der vorangegangenen Workshops sollen diesmal die folgenden drei Themenschwerpunkte diskutiert werden:
Welcher Weichenstellungen seitens der Gesundheitspolitik bedarf es, um Telemonitoring in die Praxis zu überführen?
Welche neuen Innovationsfinanzierungsmodelle sind denkbar?
Wie muss die Innovationsfinanzierung gestaltet sein, damit Geschäftsmodelle im Telemonitoring erfolgreich sind?
In drei moderierten Diskussionsgruppen werden die für die erfolgreiche Überführung des Telemonitoring in die Routineversorgung notwendigen externen und internen Rahmenbedingungen diskutiert und kritisch reflektiert.
Wir freuen uns auf eine spannende und aufschlussreiche Diskussion. Die Ergebnisse des Workshops werden Eingang finden in die zukünftigen Veröffentlichungen des S.I.T.E.-Projektes.
Im Rahmen des BMBF-Projektes "EiVE - Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte am Beispiel seltener Erkrankungen" erhebt die Stiftung derzeit die Zufriedenheit von Patienten, die an einer seltenen Erkrankung leiden, mit der Versorgungssituation und -qualität. Um Sie über erste Ergebnisse dieses Teilprojekts und der Arbeiten der weiteren Projektpartner sowie über weitere Entwicklungen im Projektverlauf zu informieren, versenden wir quartalsweise einen Newsletter. Sie können diesen kostenlos abonnieren oder wiederabbestellen.
Den ersten Newsletter, der soeben erschienen ist, finden Sie unter Bisher erschienene Newsletter finden Sie HIER.
12.10.2010 Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie
Im Rahmen der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, die vom 7.-9.10.2010 in Nürnberg stattfand, hat Herr Dr. Thomas M. Helms gemeinsam mit weiteren Experten - unter der Diskussionsleitung von Frau Prof. Dr. Christiane Angermann sowie Herrn Prof. Dr. Norbert Frey - zwei Poster präsentiert. Dabei wurde der "Aktuelle Status des Telemonitorings von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz in Deutschland" (Posternr. P370) thematisiert sowie darüber hinaus die Ergebnisse einer "Kostenanalyse von Patienten mit Herzinsuffizienz: Erhebung aus Daten des statistischen Bundesamtes" (Posternr. P372) vorgestellt.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke freut sich, dass sie ihre Expertise und ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz in die Gestaltung der Postervorträge einbringen und dem interessierten Fachpublikum vorstellen konnte.
Weitere Informationen zu dem Kongress sowie zu den einzelnen Postervorträgen finden Sie HIER.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke hat sich am diesjährigen REHACARE-Kongress vom 6.-7. Oktober 2010 mit zwei Vorträgen beteiligt. Herr Jörg Pelleter hat den Datenschutz unter dem Aspekt der Praxistauglichkeit näher beleuchtet und am Beispiel von telemedizinischen Versorgungsprogrammen die wesentlichen Hürden in der Umsetzung thematisiert. Im Vortrag von Frau Karolina Budych und Herrn Grzegorz Koczula (TU Berlin) wurden die Ergebnisse der im Rahmen des BMBF-Projektes "EiVE" durchgeführten Fallstudie vorgestellt, in deren Fokus die Koordinationsproblematik in der interdisziplinären Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen stand.
Einen Überblick über den Kongress erhalten Sie HIER.
08.10.2010 8. Parlamentarischer Abend zum Thema Substitutionstherapie
Der inzwischen 8. Parlamentarische Abend zum Thema Substitutionstherapie am 6. Oktober 2010 stand unter dem Motto "Versorgungsengpässe in der Substitutionstherapie - Auswege aus der Praxis". Wissenschaftler, Ärzte und Politiker diskutierten die aktuellen Herausforderungen in der Behandlung von opiatabhängigen Patienten. Zu den Experten, die an der Diskussion teilnahmen, zählten neben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Frau Mechthild Dyckmans, sowie ihrem Persönlichen Referenten, Herrn Dr. Andreas Schoppa, sowie Herrn Dr. Christian Weber (Abteilungsleiter BMG) auch Herr Dr. Wilfried Kunstmann und Herr Prof. Dr. Frieder Hessenauer, beide von der Bundesärztekammer, sowie der Leiter der Bundesopiumstelle in Bonn, Herr Dr. Crämer-Schaeffer.
Zudem nahmen folgende Politiker an der Diskussion teil: Frau Karin Maag (CDU), Frau Angelika Graf (SPD), Frau Christine Aschenberg-Dugnus (FDP), Herr Dr. Harald Terpe (Grüne) sowie Herr Frank Tempel (LINKE).
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke hat diese Gelegenheit genutzt, um ihre SubsCare-Studie vorzustellen und die Politik auf die Herausforderungen und den Forschungsbedarf auf dem Gebiet der Substitutionstherapie hinzuweisen.
05.10.2010 SmartPersonalHealth-Workshop "Enabling Integrated Care: Marketing and delivering interoperable personal health systems "
Im Rahmen des SmartPersonalHealth-Projektes haben Continua Health Alliance und The Centre mit der Unterstützung des S.I.T.E.-Konsortiums am 21.09.2010 einen internationalen Workshop veranstaltet, der die Interoperabilität von telemedizinischen Systemen aus Sicht der Hersteller thematisierte.
Mehr als 30 Akteure der Telemedizin-Landschaft, darunter Experten aus Medizin, Wissenschaft und Forschung sowie Anbieter telemedizinischer Leistungen, diskutierten unter dem Leitthema "Enabling Integrated Care: Marketing and delivering interoperable personal health systems" die aktuellen Entwicklungen, Möglichkeiten und Herausforderungen in der Schaffung einheitlicher Standards in der Telemedizin. Insbesondere die mit der Interoperabilität einhergehenden Chancen und Risiken für die Unternehmen wurden fokussiert.
Die hochkarätigen Referenten setzten in ihren Impulsvorträgen wichtige Akzente für die Diskussionen: Zunächst stellte Herr Chris Johnson von Cypak den derzeitigen "state of the art" auf dem Gebiet der Interoperabilität vor; anschließend präsentierte Herr Dr. Hans-Jürgen Wildau (Biotronik GmbH & Co. KG) die Herausforderungen, die aus fehlenden einheitlichen Standards resultieren, und berichtete über die Erfahrungen seines Unternehmens. Ergänzt wurden diese Ausführungen schließlich durch den Vortrag von Prof. Jörg O. Schwab (Universitätsklinikum Bonn), der Anregungen aus der Perspektive der Nutzer bot.
Wir freuen uns, dass die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke diese Veranstaltung als S.I.T.E.-Konsortialführer aktiv mitgestalten und so dazu beitragen konnte, dass Standardisierung und Interoperabilität stärker in den Fokus der aktuellen Diskussionen geraten und Telemedizin dadurch der Weg in die Regelversorgung geebnet wird.
Weitere Informationen und Eindrücke vom Workshop finden Sie HIER.
20.09.2010 Nationale Konferenz für Seltene Erkrankungen
Im Rahmen von EUROPLAN werden vom 13. Bis 14. Oktober 2010 auf Einladung der ACHSE alle wichtigen Akteure aus dem Deutschen Gesundheitswesen zusammenkommen, um über die Umsetzung der EU-Empfehlung zu Maßnahmen für Menschen mit Seltenen Erkrankungen zu beraten. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ist Kooperationspartner. Es finden vier Workshops zu den Themen Forschung, Informationen, Versorgung und Monitoring/ Erfolgsindikatoren statt.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke wird diese Möglichkeit für den fachlichen Informations- und Erfahrungsaustausch im direkten Austausch mit den Experten auf dem Gebiet der seltenen Erkrankungen nutzen und die dort gewonnenen Erkenntnisse in die weiteren Arbeiten im BMBF-Projekt "Eive – Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte am Beispiel seltener Erkrankungen" einfließen lassen.
Das Programm der Nationalen Konferenz, der einzelnen Workshops und mehr zum Hintergrund des Nationalplan finden Sie HIER.
In der Kategorie "Publikationen" finden Sie weitere, aktuelle Veröffentlichungen zum Thema Telemedizin, die im Rahmen des BMBF-Projektes "S.I.T.E." erschienen sind.
Direkt zu den Veröffentlichungen kommen Sie HIER.
Unter dem Leitthema „Telemedizin – Erfolgsmodell für moderne Patientenversorgung“ werden auf dem 1. Nationalen Fachkongress Telemedizin, der erstmals die traditionellen Veranstaltungen TELEMED und Telemedizinkongress der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin bündelt, aktuelle Technologien, neue Prozesse und Berufsbilder sowie Finanzierungsmodelle für Telemedizin thematisiert. Vom 03. bis 05. November 2010 werden dort Telemedizin- und Informatikexperten in Berlin gemeinsam die Möglichkeit haben, den fachlichen Informations- und Erfahrungsaustausch im direkten Austausch untereinander unter einem Dach zur gleichen Zeit zu führen.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke freut sich, diesen Anlass nutzen zu können, um der interessierten Öffentlichkeit in einem Vortrag durch Frau Karolina Budych erste im Rahmen des BMBF-Projektes „S.I.T.E.“ erzielte Ergebnisse zum Thema „Qualifizierungskonzept Telemedizin“ präsentieren zu dürfen.
Weitere Informationen zum Kongress finden Sie HIER.
Vom 6. bis 9. Oktober 2010 präsentieren 800 Aussteller aus mehr als 25 Ländern bei der REHACARE, der internationalen Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Integration und Pflege, in Düsseldorf eine Kombination aus Produktdemonstration und komplexen Systemlösungen. Der gleichnamige REHACARE-Kongress am 6. und 7. Oktober 2010, der unter dem Motto "Selbstbestimmt Wohnen und Pflegen zu Hause – von der Vision zur Realität!" steht, wird sich mit altersgerechten Wohn- und Betreuungsformen, Produkten, Dienstleistungen und Assistenzsystemen beschäftigen.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke wird im Rahmen des REHACARE-Kongresses mit zwei Vorträgen vertreten sein: Herr Jörg Pelleter wird das Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Praxistauglichkeit erläutern; Frau Karolina Budych wird gemeinsam mit Herrn Grzegorz Koczula von der TU Berlin die Ergebnisse der im Rahmen des BMBF-Projektes „EiVE“ durchgeführten Fallstudie zum Thema „Koordinationsprobleme in medizinischen Versorgungsprozessen“ vorstellen.
Einen detaillierten Überblick über das Gesamtprogramm erhalten Sie HIER.
02.06.2010 International Conference on Integrated Care
Am 18.06.2010 wird die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke die Bühne der „10th International Conference on Integrated Care“ in Tampere, Finnland, nutzen, um die Ergebnisse des Integrierten Versorgungsprogramms "Telemedizin Asthma" in einem internationalen Kontext zu präsentieren. Unter dem Titel "Telemedicine in integrated care (example: asthma treatment)" werden die ärztliche Leiterin der Stiftung, Frau Dr. Annett Kröttinger, und Herr Marcus Hohlöchter von der Almeda GmbH über die bisherigen Ergebnisse und Erfolge des telemedizinischen Programms berichten, welches Asthma-Patienten der Techniker Krankenkasse seit Anfang 2008 bundesweit angeboten wird.
25.05.2010 15th Annual International Meeting of the American Telemedicine Association
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke hat vom 16.-18.Mai 2010 das 15. Meeting der „American Telemedicine Association“ (ATA) in San Antonio (Texas), besucht. An der weltweit größten Messe zur Telemedizin nahmen insgesamt über 3000 Experten aus mehr als 35 Ländern teil, so dass die Stiftung über den Horizont der deutschen Telemedizin-Landschaft hinaus einen Eindruck von den internationalen Aktivitäten gewinnen konnte. Die gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse werden die Vorhaben und Projekte der Stiftung bereichern und so der Weiterentwicklung der Telemedizin dienen.
08.04.2010 „Re-Thinking Telemonitoring“ – Neue Impulse beim 3. Experten-Workshop am 25.3.2010
Im Rahmen des BMBF-Projektes „S.I.T.E. - Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin“, in dem die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke die Konsortialführung inne hat, wurde am 25.März 2010 in Berlin der mittlerweile dritte Experten-Workshop veranstaltet. Insgesamt über 30 Akteure der Telemedizin-Landschaft, darunter Vertreter der Kostenträger und der Leistungserbringer, Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie Anbieter telemedizinischer Leistungen, diskutierten unter dem Leitthema „Re-Thinking Telemonitoring“ neue denkbare Anwendungen des Telemonitoring.
Zusätzliche Impulse konnte Herr Strübin von Continua Health Alliance setzen, der zum Thema „Use Cases: Trends in Telemonitoring“ referierte; Herr Perleth vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wiederum gewährte den Teilnehmern in seinem Vortrag einen interessanten Einblick in die Zuständigkeiten des G-BA.
Wir freuen uns über den regen Wissensaustausch und die intensiven Diskussionen in dem Workshop sowie die daraus gewonnenen Erkenntnisse, die dazu beitragen können, Telemedizin auf ihrem Weg in die Regelversorgung voranzubringen.
Vor dem Hintergrund der nur unzureichenden Verbreitung von Telemonitoring-Anwendungen in der Versorgungsrealität wurden im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes „S.I.T.E. – Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin“ in zwei Expertenworkshops bereits die Barrieren des Innovationsprozesses der Telemedizin empirisch bestimmt und Lösungsstrategien abgeleitet, so dass nachhaltig positive Bedingungen für die Unterstützung des Innovationsprozesses im Gesundheitswesen geschaffen werden können. Da es nun gilt, die entwickelten Lösungsstrategien in die Praxis umzusetzen und so schließlich die telemedizinischen Konzepte in die Versorgungsrealität zu überführen, sollen nun im nächsten Schritt die perspektivischen Entwicklungen des Telemonitoring und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt und diskutiert werden.
Vor diesem Hintergrund wird am 25.3.2010 in Berlin der 3. Experten-Workshop zum Thema "Re-thinking Telemonitoring" stattfinden.
Aufbauend auf den Erkenntnissen der beiden vorangegangenen Workshops sollen diesmal die folgenden drei Themenschwerpunkte diskutiert werden:
Welche neuen Telemonitoring-Anwendungen sind in den nächsten Jahren denkbar?
Welche neuen Innovationsfinanzierungsmodelle sind denkbar?
Welche neuen Geschäftmodelle sind denkbar?
In drei moderierten Diskussionsgruppen werden neue denkbare Anwendungen des Telemonitoring diskutiert und in Form eines Technologie-Radars geclustert. Die gewonnen Ergebnisse werden jeweils dem Plenum präsentiert und allen Teilnehmern im Nachgang des Treffens zur Verfügung gestellt.
Wir freuen uns auf eine spannende und aufschlussreiche Diskussion. Die Ergebnisse des Workshops werden Eingang finden in die zukünftigen Veröffentlichungen des S.I.T.E.-Projektes.
Parallel zur CeBit fand vom 2. bis zum 6. März 2010 die TeleHealth 2010 statt, welche sich unter dem Motto "Mensch - IT - Gesundheit" mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen, insbesondere der Telemedizin, beschäftigt hat. Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke hat auch diese Gelegenheit genutzt, um das BMBF-Verbundprojekt „S.I.T.E. – Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin“ auf dem Stand der „Telemedizinischen Gesellschaften“ der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema "Telemonitoring – Ein gelebtes Jahrzehnt der Erfahrungen: Ist der Weg dieser Innovation in die Regelversorgung des Gesundheitswesens noch in weiter Ferne?", an der sich Vertreter des S.I.T.E.-Konsortiums beteiligt haben, wurden die Herausforderungen und Chancen des Telemonitoring diskutiert und dabei insbesondere diejenigen Barrieren der Versorgungsrealität beleuchtet, welche die Telemedizin auch im Jahre 2010 noch nicht voll zur Geltung kommen lassen.
Bereits zum dritten Mal fand vom 26. bis zum 27. Januar 2010 in Berlin der Deutsche AAL-Kongress statt, auf dem - wie bereits im Vorjahr - hochkarätige, internationale Vorträge gehalten wurden. Im Fokus standen dabei altersgerechte Assistenzsysteme, die die Menschen in ihrem häuslichen Umfeld unterstützen sollen.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke hat gemeinsam mit ihren Konsortialpartnern diesen Anlass genutzt, um das BMBF-Verbundprojekt „S.I.T.E. – Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin“ einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.
15.12.2009 Pressekonferenz zum Thema "Ist unser Gesundheitssystem noch zu retten? Innovation und Zertifizierung – Wege aus der Krise" am 07.12.2009
Im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes „S.I.T.E. – Schaffung eines Innovationsmilieus für Telemedizin“, bei dem die Stiftung die Konsortialführung innehat, fand am 7.12.2009 in den Räumlichkeiten der Bundespressekonferenz in Berlin eine Pressekonferenz zum Thema "Ist unser Gesundheitssystem noch zu retten? Innovation und Zertifizierung - Wege aus der Krise" statt.
Im Mittelpunkt der Diskussionen standen hierbei die Chancen und Potenziale, welche dem deutschen Gesundheitswesen durch den zielgerichteten Einsatz von neuartigen Versorgungsansätzen eröffnet werden. Zu den Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis, die an der Pressekonferenz teilnahmen, zählten auch der parlamentarische Staatssekretär im BMBF, der Mediziner Dr. Helge Braun (CDU), sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Rolf Koschorrek, die in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Vereinheitlichung und Standardisierung auf dem Gebiet der Telemedizin betont und ihre Unterstützung zugesagt haben.
Zudem konnte im Rahmen dieser Veranstaltung dem telemedizinischen Service-Zentrum der Vitaphone GmbH als deutschlandweit erstem Zentrum die Urkunde für eine vollständige, durch das Prüf- und Zertifizierungsinstitut des VDE gemäß DIN EN ISO 9001:2008 und in Einklang mit den "VDE-Anwendungsregeln TeleMonitoring" vollzogene Zertifizierung überreicht werden.
Unser medizinisch-wissenschaftliches Beiratsmitglied Herr Priv. Doz. Dr. Thomas Klingenheben wurde von der medizinischen Fakultät der Johann
Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main zum außerplanmäßigen Professor berufen.
Alle Mitarbeiter der Stiftung, die Mitglieder des medizinisch-wissenschaftlichen Beirates, das Kuratorium und der Vorstand der Stiftung gratulieren
dazu von ganzem Herzen. Es freut uns sehr, dass die langjährige Arbeit von Herrn Prof. Dr. Klingenheben auf den Gebieten der invasiven
Kardiologie sowie der klinischen Elektrophysiologie durch diese Berufung gewürdigt wurde. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und sind
dankbar, im Rahmen der Stiftungsaktivitäten auch zukünftig auf das exzellente Fachwissen von Herrn Prof. Dr. Klingenheben zurückgreifen zu können.
11.11.2009 Defizite in der Herzinsuffizienz-Therapie
Die von der Deutschen Herzstiftung organisierten "Herzwochen 2009" haben es sich zum Ziel gesetzt,
auf bis heute ungelösten Schwierigkeiten in der Therapie der chronischen Herzinsuffizienz
hinzuweisen. In einem Bericht der Deutschen Ärztezeitung wird in diesem
Zusammenhang eindrucksvoll skizziert, mit welchen Defiziten die Therapie der Herzinsuffizienz in der
Versorgungsrealität bis heute behaftet ist. Den vollen Artikel finden Sie
HIER.
Die geschilderten Probleme decken sich auch mit den Erfahrungen, welche die Deutsche Stiftung für
chronisch Kranke in ihrem zusammen mit der Techniker Krankenkasse durchgeführten Programm
"Telemedizin fürs Herz" sammeln konnte. Die Stiftung freut sich daher, mit
dem erfolgreichen Programm zumindest einen bescheidenen Beitrag zur Verbesserung der
Versorgung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zu leisten und hofft, dass das Interesse an
dieser wichtigen Indikation und den damit verbundenen Probleme auch über die Dauer der
Herzwochen Bestand haben wird.
Wie bereits in den vergangenen Jahren ruft die Deutsche Herzstiftung auch in diesem Herbst wieder die "Herzwochen" aus. Die Herzwochen 2009 stehen unter dem Motto "Das schwache Herz:
Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz heute" und behandeln somit ein Thema, welches der
Deutschen Stiftung für chronisch Kranke nicht zuletzt aufgrund des zusammen mit der Techniker
Krankenkasse durchgeführten Programms "Telemedizin fürs Herz"
sehr "am Herzen" liegt.
An den Herzwochen beteiligen sich nach Angaben der Deutschen Herzstiftung auch in diesem
Jahr mehrere tausend Aktionspartner, darunter Krankenhäuser, Herzzentren, niedergelassene
Kardiologen, Gesundheitsämter, Krankenkassen, Volkshochschulen und Apotheken. Insgesamt
sind dabei mehr als 1000 Veranstaltungen wie Vorträge, Seminare, Telefonaktionen und
Gesundheitstage zum Thema Herzinsuffizienz geplant.
Die gesammelten Termine in Ihrer Nähe können sich am Thema Interessierte nach Postleitzahlen
gegliedert auf den Seiten der Deutschen Herzstiftung anzeigen lassen. Direkt zur Terminanzeige
gelangen Sie HIER.
01.09.2009 Workshopreihe Telemedizin und Medizintechnik in der Zukunft
Herr Dr. Thomas M. Helms wird auf der kommenden Veranstaltung des Workshops "Telemedizin und
Medizintechnik in der Zukunft" im Forschungszentrum Borstel über die Ergebnisse und Erfahrungen
des Integrierten Versorgungsprogramms "Telemedizin Asthma" berichten.
Die seit 2005 stattfindende Workshopreihe befasst sich mit aktuellen Entwicklungen und
Zukunftsperspektiven im Gesundheitswesen. Der Fokus der Veranstaltung am 23.09.2009 liegt
dieses Mal auf der Lunge und damit assoziierter Krankheiten und Beschwerden.
22.07.2009 Telemedizin Asthma in "Sicherheit & Innovation 2009/2010"
Als innovative und serviceorientierte Krankenkasse stellt die Techniker Krankenkasse in ihrer
Broschüre "Sicherheit & Innovation" regelmäßig neue und etablierte Programme vor, die ein
besonderes Zusatzangebot für Versicherte der TK darstellen. Die Broschüre versteht sich einerseits als
allgemeine Information für interessierte Versicherte der TK aber auch als Momentaufnahme der
Versorgungsrealität und Ausblick auf die Möglichkeiten neuer, bedarfsgerecht gestalteter
Versorgungsangebote.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke freut sich, dass in diesem Umfeld das von der TK und der
Stiftung seit Anfang 2008 gemeinsam durchgeführte Programm Telemedizin Asthma an prominenter
Stelle vorgestellt wird. Im Rahmen des einseitigen Artikels berichtet Herr Dr. Ronneberger, seines
Zeichens Ärztlicher Leiter der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke, über die bisherigen
Erfahrungen mit dem Programm und wagt einen kleinen Ausblick auf geplante zukünftige Konzepte.
Den Bericht über Telemedizin Asthma finden Sie HIER. Die komplette Broschüre
"Sicherheit & Innovation" kann auf der Homepage der TK eingesehen und als PDF heruntergeladen
werden. Direkt zu diesem Angebot der Techniker Krankenkasse gelangen Sie
HIER.
Herr Priv. Doz. Dr. Christian Zugck, Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin III – Kardiologie,
Angiologie und Pulmonologie der Ruprecht–Karls–Universität Heidelberg wurde am 15.07.2009 von
der medizinischen Fakultät zum außerplanmäßigen Professor ernannt.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke und insbesondere die Stiftungsvorstände gratulieren ihrem
wissenschaftlichen Beirat Herrn Professor Dr. Zugck ganz herzlich zu diesem bedeutenden Ereignis.
Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung der von Herrn Prof. Dr. Zugck geleisteten Arbeit und
freuen uns auf eine auch weiterhin gute und enge Zusammenarbeit.
25.05.2009 Aller guten Dinge sind drei - BMBF Projekt EIVE
Nachdem die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke bereits vor wenigen Wochen den Start des Projekts SmartSenior bekannt
geben konnte, freuen wir uns sehr, an dieser Stelle auf ein drittes, großangelegtes Forschungsvorhaben unter Beteiligung der
Stiftung hinweisen zu können.
Das zum 01.05.2009 gestartete Projekt EIVE (Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte am Beispiel seltener
Erkrankungen) befasst sich schwerpunktmäßig mit den spezifischen Problemstellungen der ganzheitlichen Versorgung von
Patienten mit seltenen Erkrankungen.
Zusammen mit der TU Berlin als Konsortialführer, dem Helmholtz-Zentrum München, dem Institut
für Wirtschaftsinformatik der Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg sowie dem Institut für Arbeit und Technik
der Fachhochschule Gelsenkirchen wird die Stiftung sich in dem auf drei
Jahre angelegten Projekt gemäß ihrer satzungsgemäßen Zielsetzung für die
Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit chronischen
Erkrankungen einsetzen.
Informationen und aktuelle Meldungen zu dem Projekt finden Sie auf der Seite des EIVE-Projekts unter www.eive.de.
Neben dem Projekt S.I.T.E. ist die Deutsche Stiftung für
chronisch Kranke seit dem 01.04.2009 an einem weiteren Projekt des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung beteiligt.
Das Projekt "Intelligente Dienste und Dienstleistungen für Senioren - SmartSenior" ist Teil der Initiative "Altersgerechte
Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben". Zusammen mit fast dreißig namhaften Konsortialpartner wird
sich die Stiftung im Rahmen des Programms für die Entwicklung und Erprobung von neuen Technologien für die Erhaltung von
Gesundheit, Mobilität und Selbstständigkeit älterer Menschen einsetzen.
Das Projekt richtet sich einerseits an weitgehend selbstständig lebende Senioren, die spezifische Unterstützung für ihren
Alltag zuhause und unterwegs benötigen. Gleichzeitig stehen mit der Gruppe der akut oder chronisch erkrankte Menschen mit
Bedarf an Betreuung, Pflege oder kontinuierlicher Überwachung von Vitalparametern eine weitere Gruppe im Fokus, für deren
Belange sich die Stiftung in besonderem Maße einsetzt.
Ein Kurzportrait des Projektes SmartSenior finden Sie HIER.
Weitere Informationen zum Projekt werden in Zukunft fortlaufend auf der Internetpräsenz des Projektes SmartSenior sowie auf den Seiten der Stiftung veröffentlicht werden.
In der Kategorie "Publikationen" finden Sie eine weitere, aktuelle Veröffentlichung zum Thema "Schrittmacher und interne Defibrillatoren mit
kardiotelemedizinischer Unterstützung".
In der April-Ausgabe des Behördenspiegels ist ein Rückblick auf die TeleHealth 2009 in Hannover zu
finden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf den von Herrn Dr. Thomas Helms moderierten
Sessions zum Einsatz von Telemedizin auf dem Gebiet der Militär- und Katastrophenmedizin.
Den vollständigen Artikel "Die Telemedizin bleibt Randerscheinung - Erkenntnisse des Kongresses
TeleHealth" finden Sie HIER.
09.03.2009 Einladung zum Tag des Risikopatienten in Bremen
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke lädt am 21.03.2009 zum "Tag des Risikopatienten" in die
Hansestadt Bremen ein. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dieses Mal im Bereich der
"Volkskrankheit" Hypertonie. Zu diesem Thema werden Experten aus der Kardiologie, der Neurologie,
der Nephrologie sowie der Sportmedizin zu Hintergründen und neuen Behandlungsansätzen
referieren. Im Anschluss hieran bietet die Diskussion im Plenum Gelegenheit zur Vertiefung einzelner
Fragestellungen und zu fachlichem Austausch.
09.02.2009 S.I.T.E.-Experten-Workshop auf der TeleHealth 2009
Die aktuelle Situation des Telemonitoring in Deutschland ist widersprüchlich. Der Vielzahl umgesetzter telemedizinischer Anwendungen,
deren positive Diskussion auf zahlreichen Veranstaltungen sowie dem durch mehrere Beratungs- und Marktforschungsunternehmen herausgestelltem
Marktpotential steht eine nur unzureichende Verbreitung von Telemonitoring-Anwendungen in der Versorgungsrealität gegenüber.
Verfügbare Erklärungen reichen nicht weit über das Fehlen von Vergütungsmöglichkeiten hinaus. Brauchbare Handlungsempfehlungen zur Situationsverbesserung sind nicht verfügbar.
Ziel des Projektes S.I.T.E., dem die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke als Konsortialführer vorsteht, ist es daher, durch die Schaffung eines Innovationsmilieus für
Telemedizin nachhaltig positive Bedingungen für die Unterstützung des Innovationsprozesses im Gesundheitswesen zu schaffen.
Vor diesem Hintergrund wird am 06. März 2009 im Rahmen der TeleHealth 2009 der erste S.I.T.E. Workshop zum Thema „Innovationsbarrieren von Telemonitoring“ stattfinden.
Inhalt des Workshops ist eine praxisnahe Diskussion zwischen leitenden Vertretern von Kostenträgern der GKV und PKV, Experten zentraler Technologie- und Dienstleistungsanbieter sowie
Medizinern mit fundierter Erfahrung auf dem Gebiet der Telemedizin. Aufbauend auf umfangreichen Vorarbeiten des S.I.T.E.-Projektes soll der Workshop aus verschiedenen Blickwinkeln heraus
die zentralen Innovationsbarrieren bei der Realisierung von telemedizinischen Konzepten und ihre Ursachen bestimmen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für erfolgreiche Umsetzungen ableiten.
Im Workshop werden die geladenen Experten gemeinsam an der Beantwortung von drei Kernfragen arbeiten:
Was sind relevante Barrieren des Telemonitoring und wie lassen sich diese systematisieren?
Wie lassen sich Barrieren und Handlungsbedarfe bestmöglich identifizieren?
Wer sind die wichtigsten Adressaten der S.I.T.E.-Projektergebnisse?
Wir freuen uns auf eine spannende und aufschlußreiche Diskussion.
Die Ergebnisse des Workshops werden in zukünftigen Veröffentlichungen des S.I.T.E.-Projektes publiziert werden.
In der Kategorie "Publikationen" finden Sie zwei aktuelle Veröffentlichungen zum Thema "Kardiologische Betreuungsmodelle"
und "Telemetrie Szenarien im klinischen Umfeld". Direkt zu den Veröffentlichungen kommen Sie HIER.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke bedankt sich bei allen Freunden und Partnern ganz herzlich für das Vertrauen und die angenehme Kooperation im Jahr 2008.
Wir wünschen Ihnen ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest sowie Gesundheit und Erfolg für das Jahr 2009!
16.10.2008 SWR2 Wissen Bericht zu Telemedizin fürs Herz
Der Wissenschaftsjournalist Herr Michael Engel hat sich intensiv mit dem Themenfeld der Telemedizin befaßt und seine Eindrücke und Erfahrungen in Form von informativen Radio-Beiträgen aufbereitet.
Die Sendungen, die unter anderem auf SWR2 Wissen und im Wissenschaftsformat Leonardo auf WDR 5 gesendet wurden, beleuchten auch die Erfahrungen eines Teilnehmers des Programms Telemedizin fürs
Herz und lassen den Ärztlichen Leiter der Stiftung, Herrn Dr. Ronneberger, zu Wort kommen.
Wir freuen uns sehr, Ihnen mit freundlicher Genehmigung von Herrn Engel und des SWR einen Ausschnitt des Beitrags im MP3 Format präsentieren zu können.
Den etwa 5 Minuten 30 langen Ausschnitt mit der Berichterstattung über das Programm finden Sie
HIER.
Wenn Sie sich für die gesamte Sendung interessieren oder den Beitrag in Textform nachlesen wollen, finden Sie alle Informationen rund um den Beitrag auf der Seite des SWR2
HIER.
Nur eine Woche nach der RehaCare Fachmesse findet vom 23. bis 24. Oktober 2008 der 5. DGIV Bundeskongress in Berlin statt. Der Kongreß wird unter dem Motto "Integrierte Versorgung - Sackgasse oder Königsweg.
Die Vielfalt besonderer Versorgungsformen." stehen und sich mit den Erfahrungen und der zukünftigen Rolle von I.V.-Programmen im deutschen Gesundheitswesen befassen.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke freut sich,ihren Beitrag zu diesem spannenden Themenfeld im Rahmen eines eigenen Forums "Praxisprojekte Telemedizin"
einbringen zu können und freut sich auf einen ergiebigen Gedankenaustausch.
Das komplette Programm des Bundeskongresses finden Sie
HIER.
Am 16. und 17. Oktober 2008 findet in Düsseldorf die internationale Fachmesse RehaCare statt.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke wird im Rahmen des RehaCare Kongresses die beiden Programme "Telemedizin fürs Herz" und "Telemedizin Asthma" vorstellen.
Einen detaillierten Überblick über das Gesamtprogramm erhalten Sie
HIER.
Die Rubrik Publikationen wurde um aktuelle Literatur rund um den Themenkomplex "Telemedizin bei chronischen Erkrankungen" erweitert. HIER gelangen Sie direkt zu den Veröffentlichungen.
08.08.2008 4. Hamburger Symposium zur Integrierten Versorgung
Am 07. November 2008 findet in der Hansestadt das mittlerweile 4. Hamburger Symposium zur Integrierten Versorgung statt.
Unter dem Titel "Knock out" oder "Big deal"? befasst sich das Symposium mit der Fragestellung, welche Art von Verträgen zur Integrierten Versorgung auch nach der Neuordnung des deutschen Gesundheitswesens zum Jahreswechsel 2008/2009 fortgeführt werden und welche Verträge unter den neuen Bedingungen nicht länger bestehen können.
Die Deutsche Stiftung freut sich, in diesem Rahmen das Integrierte Versorgungskonzept "Telemedizin fürs Herz" als ein Erfolgsmodell vorstellen zu können. Das komplette Programm der hochkarätig besetzten Veranstaltung können Sie HIER einsehen oder von der mit der Planung befassten Deutsche GesundheitsSystemBeratung erfragen.
Das wissenschaftliche Beiratsmitglied Herr Priv. Doz. Dr. Stefan Sack ist im Juli 2008 von der Universität Essen zum außerplanmäßigen Professor berufen worden. Nach 15 Jahren am Universitätsklinikum Essen hat Herr Prof. Dr. Sack darüber hinaus zum 01. August 2008 als Chefarzt die Leitung der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin im Klinikum Schwabing, Städtisches Klinikum München übernommen.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke gratuliert ihrem Beiratsmitglied zu beiden wichtigen Meilensteinen herzlich und freut sich auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit..
Bereits zum zweiten Mal wird vom 07. bis zum 08. März 2008 parallel zur CeBit die "TeleHealth 2008" ihre Pforten öffnen. Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2007 wurde das Konzept der TeleHealth als internationale Kongressmesse für telemedizinische Technologien und Anwendungen konsequent weiterentwickelt und ausgebaut. Neben der dieses Jahr in Halle 8 angesiedelten Fachausstellung wird das Programm wie bereits im Vorjahr hochkarätige, internationale Vorträge beinhalten.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke ist wieder als ideeller Partner an der Planung und Konzeption der Messe beteiligt und wird Ihnen an beiden Tagen am Messestand A11 gerne für einen angeregten Ideen- und Erfahrungsaustausch zur Verfügung stehen.
Das genaue Kongressprogramm finden Sie HIER.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke gratuliert Ihrem wissenschaftlichen Beirat Herrn Dr. Martin Denz zu seiner Berufung zum Präsident des EHTEL Executive Board of Directors.
Die Berufung würdigt das kontinuierliche Engagement von Herrn Dr. Denz auf dem Gebiet der Telemedizin in Europa und unterstreicht die herausragende Rolle, welche Herr Denz in der europäischen Telemedizinlandschaft einnimmt.
Seit dem 01.01.2008 führt die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse das bundesweite Integrierte Versorgungsprogramm "Telemedizin Asthma" durch.
Das Programm wendet sich an erwachsene Patienten mit Asthma bronchiale aller Schweregrade. Es stellt eine Hilfe zur Selbsthilfe dar und ergänzt die bisherige Betreuung der Betroffenen. Teilnehmende Patienten werden unter engmaschiger Einbindung der behandelnden Ärzte während der gesamten Laufzeit des qualitätsgesicherten Programms von einem qualifizierten Telemedizin-Centrum (TMC) intensiv telefonisch und schriftlich betreut sowie begleitend für den leitlinienorientierten, evidenzbasierten Umgang mit ihrer Erkrankung geschult. Im Bedarfsfall können sie sich darüber hinaus jederzeit telefonisch mit dem TMC in Verbindung setzen.
Detaillierte Informationen zu "Telemedizin Asthma" für interessierte Patienten und Ärzte erhalten Sie HIER.
Vom 20. - 23. Juni 2007 findet in Köln die Gemeinsame Jahrestagung der DGIIN und ÖGIAIM statt. Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke beteiligt sich in Form eines wissenschaftlichen Satellitensymposiums zum Thema "Kreislaufstillstand und Defibrillation" an dieser Veranstaltung. Die Einladung und das genaue Programm finden Sie HIER[2.3 MB].
26.04.2007 TeleMed-Posterpreisverleihung in Berlin
Im Rahmen der diesjährigen eHealth Conference 2007 wurden am 17. April von den Veranstaltern der TELEMED die Preise für den besten wissenschaftlichen TELEMED-Vortrag sowie für die beste Kurzpräsentation (TELEMED Posterpreis) verliehen.
Für die beste Kurzpräsentationen wurden Herr Dr. Michael Spitzer vom Klinikum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie Herr Dr. Carsten Schultz von der Technischen Universität Berlin gewürdigt.
Herr Dr. Carsten Schulz erhielt die Auszeichnung für das Poster "Diskrepanz zwischen den realen Potentialen der Telemedizin und ihrer Wahrnehmung in der Ärzteschaft. Klinische Erfahrungen und empirische Befunde", an welchem u.a. auch Herr Dr. Helms, Vorstand der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke beteiligt war.
Mit dem Preis für den besten wissenschaftlichen Vortrag wurde Herr Prof. Dr. Ulrich Sax von der Georg-August-Universität Göttingen für seinen Vortrag "Auf dem Weg zur individualisierten Medizin – Grid-basierte Services für die EPA der Zukunft" ausgezeichnet.
Am 19. und 20. März 2007 fand in Hannover parallel zur CeBit erstmalig die TeleHealth Messe statt, auf der zukunftsweisende telemedizinische Konzepte, Anwendungen und Technologien im Rahmen von Ausstellung, Firmen und Fachvorträgen präsentiert wurden.
Als ideeller Partner der TeleHealth war die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke maßgeblich an der Planung und Konzeption dieser neuen, hochaktuellen Veranstaltung beteiligt und auch an beiden Tagen mit einem Informationsstand vor Ort vertreten. Neben der Präsentation des gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse angebotenen Programms Telemedizin fürs Herz fanden am Rand des Kongresses aber auch der Fachausstellung selbst eine Vielzahl von Gesprächen und Diskussionen statt, die einen regen Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen hochspezialisierten Experten aus verschiedenen Bereichen des TeleHealth Sektors ermöglichten.
Auch die Besucherzahlen sowie Anzahl und Qualität der Gespräche wurden von den 67 internationalen Ausstellern und den Messeorganisatoren überaus positiv bewertet. 380 Kongressteilnehmer besuchten die flankierenden Fachvorträge und beteiligten sich an den anschließenden Podiumsdiskussionen. Auch das Firmenvortragsforum und die Networking Abende waren gut besucht und zeugen von einem breiten Interesse an dem Themenkomplex Telemedizin und TeleHealth.
Die offizielle Pressemeldung finden sie HIER.
Die Stiftung möchte allen Beteiligten herzlich zum Erfolg der Veranstaltung gratulieren und freut sich bereits jetzt auf die Neuauflage der TeleHealth 2008.
Mit Wirkung zum 10. Januar 2007 wurde Herr PD Dr. Geller, Mitglied des medizinisch-wissenschaftlichen Beirats der Stiftung, zum außerplanmäßigen Professor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen.
Nur wenige Tage später hat Herr Dr. Zugck die venia legendi der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg erhalten und wurde mit Wirkung zum 08. Februar 2007 zum Privatdozenten ernannt.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke möchte beiden Beiratsmitgliedern herzlich zu dieser Anerkennung ihrer Leistungen gratulieren und freut sich auf eine auch weiterhin gute Zusammenarbeit.
Vom 19. bis 20. März 2007 wird in Hannover parallel zur CeBit erstmalig die "TeleHealth 2007" stattfinden. Diese versteht sich als internationale Kongressmesse für telemedizinische Technologien und Anwendungen und wird neben einer Fachausstellung auch hochkarätige, internationale Vorträge beinhalten. Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke ist an der Planung und Konzeption der Messe beteiligt und wird an beiden Tagen das Programm "Telemedizin fürs Herz" präsentieren sowie für einen angeregten Ideen- und Erfahrungsaustausch zur Verfügung stehen.
Das genaue Programm der Veranstaltung finden Sie HIER
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke wünscht Ihnen ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2007.
05. - 07.10.2006 Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie
Vom 05. bis zum 07. Oktober findet in Nürnberg die 30.
Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie statt. Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke wird diesen Anlaß nutzen, um sich und das Integrierte Versorgungs-Programm "Telemedizin fürs Herz", einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie finden uns im CCN (Congress-Center Nürnberg-Ost) auf Ebene 3 am Stand Nummer 60. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen offenen Erfahrungsaustausch.
Das genaue Programm der Herbsttagung finden sie HIER
Das Jüdische Krankenhaus Berlin blickt in diesem Jahr zurück auf seine 250 - jährige Geschichte. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten ist am 3. September 2006 ein Tag der offenen Tür mit buntem Programm geplant, an welchem sich auch die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke beteiligen wird. Sie finden uns im Großzelt Nummer 18, wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke freut sich, Herrn Prof. Dr. Jörg Neuzner als neues Mitglied des Kuratoriums begrüßen zu dürfen. Herr Prof. Dr. Neuzner ist Direktor der II. Medizinischen Klinik, Abteilung Kardiologie des Klinikum Kassel GmbH und stellv. Vorsitzender im Nucleus der Arbeitsgruppe Telemonitoring (AG 33 / FT2005) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung konnte durch Herrn Dr. Martin Denz und Herrn PD Dr. Sack verstärkt werden. Dr. Martin Denz ist als Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Gründungs- und Vorstandsmitglied der schweizerischen Gesellschaft für Telemedizin. Herr Priv.Doz. Dr. Stefan Sack ist leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Essen und zeichnet sich für die Leitung der Herzkatheterlabore für Interventionelle Kardiologie verantwortlich.
Weitere Informationen zu den neuen Mitgliedern der Stiftungsgremien finden Sie im STIFTUNGSPROFIL.
16. - 18.06.2006 Deutsche Stiftung für chronisch Kranke lädt zum Kongress
Vom 16. bis zum 18. Juni 2006 lädt die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke zu einem Kongress zum Thema "Erkrankungen des cardio-pulmonalen Systems" in die Asklepios Nordseeklinik auf Sylt ein. Das Deckblatt der Einladung finden Sie HIER, das genaue Programm der Veranstaltung steht Ihnen HIER zur Verfügung.
12. - 13.05.2006 5. Deutscher Kongresses für Versorgungsforschung
Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke wird im Rahmen des 5. Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung in Ludwigshafen zusammen mit der Techniker Krankenkasse eine Reihe von Vorträgen zum Thema "Telemonitoring : Stand und Perspektiven in der GKV am Beispiel des Programms Telemedizin fürs Herz" halten. Das genaue Programm finden Sie hier. Telemonitoring
Am 11. Mai 2006 wird die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke das Integrierte Versorgungsprogramm "Telemedizin fürs Herz" im Rahmen der Fachtagung "Telemedizin Update 2006" präsentieren. Das vollständige Programm der Veranstaltung finden sie hier
Die Hamburger Asklepios Kliniken werden sich an dem Programm "Telemedizin fürs Herz" der Techniker Krankenkasse und der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke beteiligen. Die Details der Zusammenarbeit sollen im Rahmen einer Pressekonferenz Anfang Mai präsentiert werden.
15.12.2009 Pressekonferenz zum Thema "Ist unser Gesundheitssystem noch zu retten? Innovation und Zertifizierung – Wege aus der Krise" am 07.12.2009...mehr
05. - 07.10.2006 Vom 05. bis zum 07. Oktober findet in Nürnberg die 30. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie statt ...mehr
03.09.2006 Am 3. September beteiligt sich die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke am "Tag der offenen Tür" zum 250-jährigen Jubiläum des Jüdischen Krankenhauses Berlin ...mehr
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